Die ersten großen Projekte sind fertig, der Rasen benötigt nun zwar jeden Abend seine Pflege und mehrere Stunden Wasser (wann wirds mal richtig regnen?), Zeit also ein paar “Home-Improvements” vorzunehmen:
Da wir es leid waren unsere Jacken immer irgendwo zu verteilen aber weder eine so tolle Garderobe haben wollten wie wir sie in Alsbach hatten noch wir für das was wir uns vorstellten mehrere hundert Euro ausgeben wollten, planten wir unsere eigene Kreation. Aus einigen fertigen Bretten aus dem Baumarkt sowie diversen Haken und Schrauben entstand so für rund 100,- Euro die Garderobe wie wir sie uns vorgestellt haben.
Als weiteres Aussenprojekt hatten wir bereits vor einigen Wochen pünktlich zum 1. Mai Grillen unsere Terasse fertig gestellt. In schweisstreibender Arbeit wurden die Randsteine in die Erde gebuddelt und zentnerweise Kies mit Schaufel und Schubkarre durch den Garten gefahren. Aber das Ergebnis kann sich erstmal sehen lassen. Im nächsten Schritt ist eine höher gelegene Terasse mit Holzdielen geplant, mal schauen, ob wir dieses Jahr noch dazu kommen.
Eine Kreidetafel in der Küche. Etliche Stunden vergingen mit der Suche im Netz nach einer tollen Kreidetafel. Die meisten, die wir gefunden haben waren entweder zu klein oder zu teuer, konnten keine Magnete oder Pinnwandzettel halten und irgendwie passte nichts zu unseren Vorstellungen. Deshalb legten wir das Projekt auf Eis bis wir bei einer zufälligen Begegnung beim Holzzuschnitt eine Dame mit einem Fabtopf sahen (Tafellack). Darauf angesprochen erklärte sie uns, wie man das machte und gab noch ein paar Tipps mit auf den Weg. Mit allen Utensilien zu Hause angekommen, konnten wir bereits zwei Wochen später (die Farbe sollte ja richtig trocken sein) unsere Tafel an die Wand hängen – sieht gut aus und ist super praktisch!
Als nächstes steht der Haustürbereich auf dem Plan. Die ersten Gedanken und Zeichnungen sind bereits gemacht, Preise teilweise schon angefragt und nach Pfingsten wird es richtig losgehen, wir halten euch auf dem Laufenden.
Zu guter Letzt noch mal ein Blick von der Straße auf unser Häuschen von heute. Viel Spass und bis demnächst!
Damit uns nicht langweilig wird nachdem wir im Haus nun soweit waren, ging es direkt mit den ersten Sonnenstrahlen raus an die Bekämpfung der Bauarbeiten der Tiefbauer. Rund um unser Haus verteilten sich verschieden große Erdhügel mit unterschiedlicher Beschaffenheit.
Von tollem Mutterboden bis hin zu Schluff-Lehm-Gemisch war alles vorhanden. Einen Teil des komplett unbrauchbaren Bodens hatten wir schon abtransportieren lassen. Der Rest wurde nun mit schweren Maschinen und Nachbarschaftshilfe rund ums Grundstück verteilt. Nun hatten wir zwar keine Erdhügel mehr aber dafür eine etwas bessere Ackerfläche und vor allem waren wir durch die Anhebung unseres Hauses immer noch etliche Zentimeter zu tief. Da wir uns für eine durchgehende Rasenfläche entschieden hatten, rückte auch bald der erste Anhänger mit Erde an. Die rund 6 Tonnen haben wir am ersten Samstag dann auch fleissig mit Schubkarren, Schaufeln und Rechen auf der Rückseite des Hauses verteilt und den Boden eingeebnet. Gleich die Woche drauf standen dann auch schon die Paletten mit Rollrasen (170qm) bereit und mussten gelegt werden. Ein Heidenspass für die ganze Familie.
Doch noch war der vordere Bereich mit seinen rund 500qm noch nicht ansatzweise soweit. Mit weiteren Maschinen und Fräsen beackerten wir den Boden, um dann ca. drei Wochen später mit ganz großen Geschützen und Spezialmaschinen die großen Bahnen Rollrasen auszubringen.
Mittlerweile ist alles fertig, an der einen oder anderen Ecke fehlen noch ein paar Zentimeter Rasen aber das Gesamtbild passt. Garage, Hoftor und so weiter sind auch alle montiert und funktionsfähig. Zeit für neue Projekte!
Seit dem Rohbau sind wieder ein paar Tage vergangen, in der Zwischenzeit waren Elektriker, Heizungsbauer und Estrichleger vor Ort gewesen und haben alles soweit vorbereitet, so dass der Bau mit Hilfe von Geräten über die Weihnachtstage trocknen konnte. Am 03. Januar 2011 war es dann soweit und die Innenausbauer rückten an. Wir waren schon gespannt, wie die drei Männer in dreieinhalb Wochen aus dem Rohbau ein bezugsfertiges Haus hinbekommen sollten, doch alle waren zuversichtlich und wir guter Hoffnung. Wir hatten auch keine andere Wahl, denn am 29. Januar stand der Umzugstermin fest. Doch je mehr die Tage vergingen, desto mehr konnte ich auch daran glauben und es klappte.
In der letzten Woche wurde dann auch noch das Schlafzimmer und die Küche geliefert. Der Kamin verspätete sich zwar etwas weil der Lagerist mit einer Staplergabel in die Scheiben unseres Kamins gefahren war, aber das war zu verkraften. Der Rest lief rund, wir waren zwar etwas überrascht, dass unsere Arbeitsplatte in der Küche nicht gleich mitgeliefert wurde, aber zwei Wochen mit einem Provisorium zu leben konnten wir auch noch verkraften.
Mitte Februar kam dann auch unser Kamin ganz und so wie wir ihn uns gewünscht hatten. Das Wetter passte auch noch, so dass wir einen ersten Test machen konnten.
Kisten hatten wir bis dahin auch schon so gut wie alle ausgepackt und die meisten Räume waren geputzt, ein erstes Lebensgefühl stellt sich ein.
Es ist zwar schon eine Weile her aber ich möchte euch ja das tolle Video von unserem Aufbau des Hauses nicht vorenthalten.
Nachdem wir auf längeren Wegen eine Vollsperrung beantragt hatten, rückte der Tag immer näher und am 8. November 2010 ging es morgen um 05:30 Uhr los. Der Kranwagen stand schon bereit vorm Hoftor und auch der erste von drei LKW war bereits mit den ersten Bauteilen unseres Hauses eingetroffen. Nach einer kurzen Lagebesprechung mit dem Aufbauteam ging es auch direkt los.
Zum Glück war das vordere Grundstück noch nicht bebaut und so konnten alle Hausteile wie ein kleiner Legobausatz auf rund 1000qm verteilt werden. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, erst am dritten Tag als das Dach drauf kam fing es leicht an zu regnen.
Geplant war dies alles für Anfang August, ursprünglich noch viel früher. Leider hat uns das zuständige Kreisbauamt etwas den Zeitplan durcheinander gebracht. Nun ist es aber endlich soweit und wir haben seit Mitte September unsere Baugenehmigung!
Seit diesem sehr freudigen Tag ist dann doch noch etwas mehr Zeit ins Land gezogen als wir gedacht hatten aber Anfang Oktober war es dann soweit und der kleine Bagger rollte an. Innerhalb von drei Tagen wurde die Erde beiseite geschoben, tonnenweise Kies aufgefüllt und verdichtet und Streifenfundamente am Rand betoniert. Nachdem dann auch der Prüfstatiker sein Ok zu den Eisenmatten und allem gegeben hatte, konnten endlich die Botenlaster rollen. Eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse und das fertige Ergebnis kann im nachfolgenden Video angeschaut werden.
Wir freuen uns schon auf Anfang November, hier werden wir dann Wände und Dächer sehen und uns sicherlich etwas besser vorstellen können wie groß das nun wirklich ist. Beim Ablaufen der Bodenplatte an sich kommt einem das ganze ziemlich klein vor.
Für alle, die meinen kleinen Blog ab und an auch mal von ihrem mobilen Endgerät besuchen, hat sich ein wenig was verändert. Ihr werdet in der dortigen Ansicht eine etwas abgespecktere Version finden, die sich etwas am iPhone-Format orientiert. Für alle die über kein solches Gerät verfügen, hier noch ein Screenshot.
Seit dem letzten Eintrag hier hat sich einiges getan. Unser Bauantrag gilt mittlerweile als offiziell gestellt, am 25. Mai haben wir das Schreiben erhalten. Nachreichen durften wir allerdings noche in paar Veränderungsanträge und nochmal einen komplett unterschriebenen Satz an Unterlagen. Nach erster Sichtprüfung sollte aber alles vorhanden sein und dürfte mittlerweile seinen Weg durch die Büros gehen. Wir sind gespannt.
Wir selbst waren nicht weniger untätig und haben in der Zeit unsere Termine mit Bank und Notar weitgehend abgeschlossen, eine “Vorlesung” beim Notar steht noch aus. Hier läuft aber alles rund und wir können uns nicht beschweren.
Unsere Bemusterung haben wir auch erfolgreich hinter uns gebracht. Waren wir am Anreiseabend doch etwas überrascht als wir das Bemusterungszentrum von Aussen als “Baumarkt” erkannt haben. Freundlich überrascht waren wir vom Hotel welches und die nächsten Nächte beherbergen sollte. Hier handelt es sich um ein nettes Landhotel in einer idyllischen ruhigen Umgebung und einem wunderschönen Altstadtkern. Sehr gutes Essen und ein toller Service. Wir waren rundum zufrieden. Nun gut, am nächsten Morgen ging es früh direkt in den “Baumarkt”, der sich von innen allerdings besser darstellte als wir befürchtet hatten. Eine tolle Ausstellung aller möglichen Varianten von Fußböden, Bädern, Türen und alles was wir uns aussuchen durften. Dazu noch ein freundlicher und kompetenter Mitarbeiter, der uns die zwei Tage über begleitete. Wenn alles so glatt laufen würde…
Mittlerweile steht nahezu alles in den Startlöchern:
Garage: check!
Küche: check!
Ofen: check!
Erschließung: check!
Hof: check!
Gegen Ende des Monats werden wir versuchen nochmal etwas Fahrt aufzunehmen, laut Zeitplan soll ja bereits Anfang August die Bodenplatte kommen. Mehr dazu demnächst.
Gut einen Monat nach Einreichung des Bauantrags ist es den dort zuständigen Mitarbeitern aufgefallen, dass unser Architekt ein Formular verwendet hat, welches schon 2002 durch neuere Versionen ersetzt wurde. Nun wird das neue Formular im Jahr 2010 per Post an unseren Architekten gesendet, die von uns geleistete Unterschriftenorgie wird wieder von vorne losgehen und wenn alles gut geht, dann dürften wir nächste Woche mit korrektem und aktuellem Formular wieder auf dem Bauamt auftauchen.
Unser Bodengutachten haben wir auch erhalten, zeigte aber für uns keine großen Überraschungen. Wir warten allerdings noch gespannt auf die Bewertung durch die Fachleute.
Einen groben Zeitplan haben wir mittlerweile auch, Bodenplatte für Ende August, Hausaufbau für Ende September, Einzug Ende des Jahres. Doch jetzt ist erst einmal Terminkoordination gefragt, um in den nächsten Wochen Banken, Notare, Bemusterung und Bauunternehmen unter einen Hut zu bekommen. Es bleibt weiter spannend.
Der Winter ist nun mittlerweile so gut wie vorbei, das Frühjahr öässt sich schon ab und an blicken und es ist wie jedes Jahr wieder Zeit sich zwischen Bikinisaison und Grillsaison zu entscheiden. Nachdem ich mich in den letzten Tagen dann eher auf Seiten wie Bauwagen95, Bauchvoll und Grillsportverein herumgetrieben habe, ist die Entscheidung mal wieder gefallen und seien wir ehrlich, ein Bikini steht mir eh nicht so. Die ersten Grillproben habe ich dieses Wochenende auch schon gemacht, knuspriger Grillbauch und saftige Lammnackensteaks – verdammt lecker!
Seit Ende Februar haben wir unseren Vertrag für unser Haus unterschrieben. Seit diesem Tag haben wir ganz viele neue Menschen kennen gelernt, zum einen sehr nette und hilfsbereite, zum anderen … naja die anderen eben. Mit den Steinen, die wir seit dem aus unserem Weg geräumt haben, könnten wir vermutlich locker das Felsenmeer noch einmal woanders aufbauen. Nichts desto trotz haben wir gestern einen weiteren wichtigen Schritt gemacht und uns mit unserem Architekten zum unterschreiben des Bauantrages getroffen – auch wenn dieser nach der leider notwendigen Bauvoranfrage nur noch eine kleine Formalität ist. Wobei klein eigentlich nicht ganz zutrifft, wenn man sich anschaut welche Papierberge hier fabriziert wurden, damit jedes Amt alle ihm notwendigen Informationen bekommt. Wir sind gespannt, nach telefonischer Auskunft würde die Genehmigung aktuell ca. vier Wochen dauern.
In der Zwischenzeit werden wir uns jetzt wohl mit anderen witzigen Dingen beschäftigen. Die Küche muss noch fertig bestellt werden, mit der Bank müssen wir noch zum Abschluß kommen und unser Bemusterungstermin steht noch aus. Hier werden wir wohl im Vorfeld auch noch einiges an Zeit investieren müssen, bis wir wissen welche Steckdose an welcher Stelle zu sitzen hat und wo wir überall welches Kabel haben möchten.
RT @WhatTheFFacts: When you're stressed, You eat Ice cream, Cake, Chocolate & Sweets. Why? Because stressed spelled backwards is DESSERTS.about 2 months ago
20 Minuten rum und wir kämpfen noch mit der Technik ;o)about 3 months ago
Stellt euch vor es ist Meetingzeit und keiner geht hin... Ich wollt ich hätte die Option.about 3 months ago
“@RealMichelleT: If I drink 3 Bloody Marys fast, does the ghost of Bloody Mary still appear? #Urbanlegend” Only in front of a mirror.about 6 months ago
Der lang ersehnte Regen ist da! Mal schauen wie viel es gibt.about 11 months ago